Lernen Sie mich kennen!

Mein Name ist Dr. Werner Schütze

1981 begann ich meine Laufbahn als Kinder- und Jugendpsychiater am LKH Wunstorf /Nds. und lernte berufsbegleitend Familientherapie bei Maria Bosch und Ulla Tröscher-Hüfner am Institut für Familientherapie in Weinheim. Meine psychiatrische Ausbildung setzte ich seit 1986 an der Medizinischen Hochschule der Universität Hannover fort und wurde dort Facharzt für Psychiatrie unter der Leitung von K.P. Kisker und Erich Wulff. Frau Christa Rohde-Dachser leitete die damalige Psychotherapieausbildung.

1991 wurde ich leitender Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie des Urban-Krankenhauses in Berlin, wo ich mich speziell mit psychotischen Erkrankungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie Krisenintervention und Traumafolgestörungen beschäftigte (s. Publikationen).

1998 übernahm ich die neugegründete Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an den Havelland-Kliniken am Standort Nauen im Havelland im Land Brandenburg. Dort gelang es, ab 2006 ein neues Behandlungsmodell nach finnischem Vorbild zu etablieren, dass auf den Erfahrungen der bedürfnisangepaßten Behandlung und der Weiterentwicklung in Form des OPEN DIALOGUE basierte.

Seit März 2013 befinde ich mich im Ruhestand und widme mich vor allem der Ausbildung und Supervision von jüngeren Kollegen aller Berufsgruppen in den Grundlagen der Therapie des Open Dialogue, wie er von Tom Andersen und Jaakko Seikkula konzipiert und entwickelt wurde.

Inzwischen biete ich Vorträge, Workshops und Trainingskurse in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie  in englischer Sprache in Polen, Tschechien, Litauen und den USA an.

 

English Version:

In 1981 I started my career in Children and Youth Psychiatry, going through Family Therapy education at the same time. I continued at the Medical School (University) Hannover to become an adult psychiatrist, learning a lot about social and anthropological Psychiatry. In 1981 I started my career in Children and Youth Psychiatry, going through Family Therapy education at the same time. I continued at the Medical School (University) Hannover to become an adult psychiatrist, learning a lot about social and anthropological Psychiatry

In 2013 I retired and started to offer lectures,
Workshops and educational courses, based on my diverse and versatile
experiences. I have been around in different European countries and US, which
enriched my understanding of Open Dialogue embedded in different settings and
cultures.

Die Praxis

Ich biete Beratung, Behandlung, Schulung und Supervision für unterschiedlichste Lebenslagen an. Dazu leistet mir meine langjährige Erfahrung als Facharzt für Psychiatrie, Kinder-und Jugendpsychiater, Psychotherapeut und Familien- und Netzwerktherapeut unschätzbare Dienste. Das konnte ich durch viele Jahre in leitender Position, zuletzt als Chefarzt einer psychiatrischen Klinik an einem allgemeinen Krankenhaus, vertiefen. Die Weiterbildung von Mitarbeitern, ihre Persönlichkeitsentwicklung, Bewältigung von Konflikten in Organisationen und vieles mehr bereicherte diese Erfahrungen. Ich unterstütze Organisationen und Privatpersonen, indem ich gemeinsam mit ihnen Wege suche, ihre Visionen, Träume und Ziele zu verwirklichen. Deshalb kann ich Sie bei der Reorganisation, bei der Stärkung von Einzelnen und dem Unternehmen, bei der Supervision von Mitarbeitern und bei der Ausbildung von Einzelpersonen zu erfolgreichen Coaches unterstützen.

Ich bin Mitglied im Institut für Familientherapie Weinheim (IFW) sowie der deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie (DGSF)

Mitinitiator (gemeinsam mit N. Greve und V. Aderhold) des Deutschen Netzwerkes für Hometreatment, assoziiert dem International Network for the Treatment of Psychoses

 

Mitglied im Deutschsprachigen Dachverband für Psychosenpsychotherapie (DDPP)

Mitglied der International Society for the Psychological and Psychosocial Treatment of Psychoses (ISPS)

 

Vorstandsmitglied der Deutsch- Polnischen Gesellschaft für Seelische Gesundheit

Mitglied bei MEZIS – mein Essen zahle ich selbst. www.mezis.de

 

English Version:

 

I offer talks, counseling, therapy, educational trainings and supervision in presence or online. My professional background in many years provides a lot of experiences, that made me sure, that it is always worth to talk about things that matter. So feel free to contact me to find out what could be your next step.

Schulungen / Weiterbildungen

Schulungen

Workshops zur Einführung in die Theorie und Methodik des Open Dialogue können 1- oder 2/3- tägig gestaltet werden. In ihnen wird grundsätzlich den Bedürfnissen der Teilnehmer entsprechend (bedürfnisangepasstes Training) das Thema dargeboten. Je nach Vorkenntnissen werden ein Theorieteil über die Geschichte des Ansatzes, seine Entwicklung in Skandinavien und Finnland, die wichtigen methodischen Prinzipien und Grundfragen der persönlichen Überzeugungen oder der Haltung besprochen. Großen Wert lege ich auf die praktische Erfahrung, so dass es zu einzelnen Themen Übungen gibt, zum Beispiel zum reflektierenden Team oder auch die Darstellung eines Netzwerktreffens.

Aus- und Weiterbildungen

Seit 10 Jahren biete ich Weiterbildungskurse im Open Dialog Verfahren in Deutschland und anderen Europäischen Ländern, auch in englischer Sprache, an (Grundkurse). Hierbei handelt es sich meist um eine Serie von 8 je zweitägigen Workshops zum Kennenlernen der Methode und der dazugehörigen Haltung. Diese Kurse werden zumeist von Institutionen organisiert, die sich zu diesem Zweck an mich wenden. Diese Kurse werden grundsätzlich „vor Ort“ abgehalten und sind für alle Interessierten Berufsgruppen oder Einzelpersonen offen.

Darauf aufbauend biete ich auch Kurse für Fortgeschrittene an, die ich als Supervisionskurse gestalte. Voraussetzung dafür ist die vorherige Teilnahme an einem Grundkurs sowie praktische Arbeit mit der Methode.

Supervision-dialogisch: Die Arbeit mit Netzwerken nach dem Open Dialogue Ansatz ist herausfordernd, und wie auch bei anderen Ansätzen, wie systemischer oder behavioral orientierter Familientherapie, gibt es gelegentlich Bedarf, sich Rat zu holen. Dazu biete ich diese Form der Supervision an, die nach dialogischen Prinzipien gestaltet ist, manchmal mit der Familie als Live-Supervision, manchmal ohne Familie nur mit den Therapeuten/Moderatoren, oder auch mit dem Therapeuten allein.

Online- Coaching: Aufgrund der pandemischen Lage ist es notwendig geworden, sich elektronischer Medien zu bedienen, um Kontakte herzustellen oder aufrecht erhalten zu können. So habe ich in den zurückliegenden Jahren sowohl Workshops online durchführen müssen, aber auch viel Erfahrung mit dem Coachen von Familien, Paaren und Einzelpersonen sammeln können. Hier gilt für mich die Devise: Bevor nichts geht, geht das gut genug.

 

Eigene Veröffentlichungen

  1. Lothar Krämer, Annemarie Stammkötter, Werner Schütze, Bernhard Wegener (1994) THERAPIE SOFORT – ein Berliner Modell der Behandlung  Drogenabhängiger, Soziale Arbeit 5/94, S 154ff
  2. Werner Schütze, Uta Wenzel, Bernhard Wegener (1997) Konfliktbewältigung und Soziale Situation bei Menschen in Krisen, Soziale Arbeit 3/97, S. 80ff
  3. Werner Schütze, Dorothea Michalzik, Heike Weiß, Bernard Wegener (1999): Drogennotfallprophylaxe, die Sofortbetreuung  Drogenabhängiger im Allgemeinkrankenhaus, Soziale Arbeit, 1.99 S. 14ff
  4. Jürgen Rittweger, Werner Schütze, Bernhard Wegener (1998): Craving, ein vielschichtiges Konzept, SuchtReport  5/98
  5. Dorothea Michalzik, Heike Weiß, Werner Schütze, Bernhard Wegener (1999) Soforthilfe für Drogenabhängige im Allgemeinkrankenhaus. Ein Bundesmodellprojekt. SuchtReport Extra 2/99

  6. Werner Schütze, Ulrich Karwinkel, Volkmar Aderhold (2010) Am Beispiel Nauen- bedürfnisangepaßte Behandlung nach finnischem Modell, Kerbe 3/2010 S11- 14

  7. Schütze, M. Grossniklaus, U. Karwinkel (2011) Ein neues Behandlungsmodell für Psychosen im Havelland, Psychiatrische Praxis, „Szene“
  8. Werner Schütze (2013) Konzeptstudie: Nauener IV-Modell gescheitert, f&w 2013, JanFebr., S 65ff
  9. Werner Schütze, Sabine Stührmann (2013) Hometreatment- wie denn eigentlich? psychosozial 13, 2. Quartal, S 28 ff

  10. Sabine Stührmann, Werner Schütze (2013) Versorgungsinnovation und Finanzierungsrealität, psychosozial 13, 2. Quartal, S. 32 ff
  11. Werner Schütze (2015) Open Dialogue as a contribution to a healthy society: possibilities and limitations, http://dx.doi.org/10.1016/j.pin.2015.05.002 1230-2813/© 2015 Institute of Psychiatry and Neurology. Published by Elsevier Sp. z o.o. All rights reserved.

  12. Werner Schütze/ Nils Greve: Implementierung von Netzwerkbezogenen Therapien in ein klinisches und ein außerklinisches Versorgungssystem. Familiendynamik 2016, Heft 1

  13. Werner Schütze (2016): Open Dialogue- a Contribution to a Healthier World: Chance or Threat? Mathews Journal of Psychiatry & Mental Health (MJPsyc 1(2):008)

  14. Werner Schütze, „Being in Rhythm with Participants during Dialogical Training“, Chapter 16 in Nick Putman, Brian Matindale (edt): „Open Dialoguq for Psychosis „(2022), Routledge, Abingdon an New York, S 131ff

  15. Werner Schütze: „The Challenge of Developing Open Dialogue in a Hospital Setting“, Chapter 26 in Nick Putman, Brian Martindale (2022) s.o. S 186ff
  16. „Eine Reise auf das offene Meer – dialogisch“ Zwischenen Wind und Wellen mit dem Blick auf die Sterne; 2. erw. Auflage 2018 BoD Verlag, Norderstedt
Manuskripte (bisher unveröffentlicht) – können auf Wunsch zugeschickt werden
1. Werner Schütze: Wahrheiten und Vermutungen; Lehren und Leben mit Rätseln (2021)
2. Werner Schütze: Truth and Assumptions; Living and Teaching with Marvels
3. Werner Schütze, Ulrich Karwinkel: Behandlungskonzept zur Einführung des Regionalen Psychiatriebudgets (2012)
4. Werner Schütze: Awakening in Trieste – A Visit to Asuits (2014)
5. Werner Schütze: Towards relational Perspectives in Mental Health – Report on QRMH 6 (qualitative research in mental health) in Chania, Greece (2016)
6. Werner Schütze: „Working Together in Moments that Matter“ (2018)